Die roten Punkte zeigen die die von der Forstkommission gestellten Sammelfässer.
Gebietsfremde invasive Pflanzen, sogenannte Neophyten, gelangen über verschiedene Wege in die hiesige Natur. Einige invasive Arten breiten sich sehr schnell aus und verdrängen einheimische Pflanzenarten. Die Schäden und Beeinträchtigungen für das Ökosystem sind vielfältig. Sie können ökologische Faktoren verändern, Funktionen einheimischer Ökosysteme beeinträchtigen oder Krankheiten und Parasiten übertragen. Im Weiteren können Gesundheitsprobleme beim Menschen durch toxische oder allergene Stoffe ausgelöst werden. Über die Umweltschäden hinaus, richten sie bei Land- und Waldwirtschaft, Gebäuden und Infrastrukturen, ökonomische Schäden an.
Helfen Sie mit, Neophyten zu bekämpfen. Die unerwünschten Pflanzen müssen in geschlossenen Säcken, analog des Hauskehrichts, beseitigt werden. Neophytensammelsäcke sowie Informationsflyer können gratis bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Die Abteilung Bau und Planung gibt gerne Auskünfte zur fachgerechten Entsorgung und zu weiteren Fragen –
Tel. 056 201 40 65.
Deponiemöglichkeiten im Wald
Auch im Birmenstorfer Wald verbreiten sich vermehrt Neophyten wie Sommerflieder, Springkraut oder die Kanadische Goldrute. Immer dort, wo aufgrund von Holzschlägen, auf Lichtungen oder entlang von Waldwegen viel Licht auf den Boden gelangt, können sich die Neophyten ausbreiten. Im gesunden, dichten Wald kommen sie nicht vor.
In den Birmenstorfer Wäldern sind viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger unterwegs. Gern nimmt die Forstkommission ihre Unterstützung bei der Neophytenbekämpfung in Anspruch. In der Nähe von Neophytennestern sind grosse Fässer aufgestellt, in denen die ungebetenen Gäste entsorgt werden können. Diese befinden sich an folgenden Standorten: Obere Nettel und Waldrand Bergrebe, Untere Oberhard, unterhalb des Elefantensteins, unterer Schönertweg, Rüsshalde (neu Risiweg statt Haldenweg).
Die dort deponierten Neophyten werden vom Bauamt fachgerecht entsorgt. Die Ortsbürgergemeinde dankt für die Mithilfe.