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„Grosszelg“ Birmenstorf, Festsetzung Materialabbaugebiet von kantonaler Bedeutung; Ver-nehmlassung und Anhörung/Anpassung Richtplan bis 15. Juni 2018

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„Grosszelg“ Birmenstorf, Festsetzung Materialabbaugebiet von kantonaler Bedeutung; Ver-nehmlassung und Anhörung/Anpassung Richtplan bis 15. Juni 2018
26.03.2018

 

Der Kanton Aargau sichert die regionale Versorgung durch mineralische Rohstoffe mit einer Positivplanung: Der kantonale Richtplan bezeichnet (zukünftige) Abbaugebiete für Kies, Sand, Kalk und Mergel. Grundlage für die Ausscheidung dieser Abbaugebiete ist das „Rohstoffversorgungskonzept (RVK) Steine und Erde“, das gemeinsam durch die Abteilung Raumplanung des Departement Bau-, Verkehr und Umwelt und das Abbaugewerbe im Jahre 1995 erarbeitet wurde.

So ist auch das Gebiet Niderhard als Abbaugebiet von kantonaler Bedeutung im kant. Richtplan ausgeschieden. Die dort noch vorhandenen (Kies-) Reserven reichen unter Berücksichtigung der von der Novembergemeindeversammlung 2017 beschlossenen Erweiterung um die Etappe 9 voraussichtlich noch bis ins Jahr 2021.

Um die regionale Versorgung mit Wandkies auch für die Zeit „nach Niderhard“ sicherzustellen, ist – wie im Dezember 2017 vororientiert, vorgesehen, das Gebiet „Grosszelg“ grösstenteils westlich der Fislisbacherstrasse gelegen und begrenzt durch Mellingerstrasse, Bernerweg und Autobahn auf der Grundlage des RVK im kantonalen Richtplan als Abbaugebiet festzusetzen. Das Gebiet Grosszelg Ost, (östlich der Fislisbacherstrasse, angrenzend an den Stall St. Georg) ist im aktuellen Richtplan bereits als Vororientierung enthalten. Mit einer geschätzten Abbaumenge von rund 2,5 Mio m3 Kies lässt sich so ein mutmasslicher Vorrat bis ins Jahr 2039 sicherstellen.

 

Der Gemeinderat hat einen entsprechenden Antrag der Abbaugemeinschaft „IG-RMK“ vertreten durch die Merz Baustoff AG, Gebenstorf, auf Anpassung des Richtplans (Festsetzung als Materialabbaugebiet) eingereicht. Die kommunalen Anliegen (insbesondere Verkehr, Immissionen, Nebeneinander mit landwirtschaftlicher Nutzung/Gemüsebau) sind im Planungsbericht grundsätzlich berücksichtigt. Die ‚Feinjustierung‘ erfolgt in den einer Richtplananpassung ‚nachgeschalteten‘ Verfahren „kommunale Nutzungsplanung“ und „Abbaubewilligung“.

 

Vernehmlassungs- und Anhörungs-/Mitwirkungsverfahren zur Anpassung des Richtplans

 

Der Entwurf für die Anpassung des Richtplans kann bis Freitag 15. Juni2018, bei der Gemeindekanzlei Birmenstorf sowie bei der Abteilung Raumentwicklung des Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, während der ordentlichen Bürostunden eingesehen oder hier heruntergeladen werden.

 

Alle Bürgerinnen und Brüger sowie alle Körperschaften des öffentlichen und privaten Rechts können zu den Anpassungen Eingaben einreichen. Hierfür ist das Online-Formular auf www.ag.ch/rumenttwicklung (Klick auf Richtplananpassungen) zu verwenden. Alternativ sind Stellungnahmen in schriftlicher Form an den Gemeinderat 5413 Birmenstorf oder direkt an das Departement BVU, Abteilung Raumentwicklung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, möglich. Die Eingaben sind bis spätestens Freitag 15. Juni 2018 einzureichen. Auskünfte erteilt die Abteilung Raumentwicklung, Telefon 062 835 33 04